14.2.2026 Neonazistischer »Trauermarsch« in Dresden

Etwa 1300 Neonazis versammelten sich am 14. Februar 2026 in Dresden zum sogenannten »Dresden-Gedenken«, einem Aufmarsch anlässlich der Bombardierung der Stadt, die sich in diesem Jahr zum 81. Mal jährte.

Die Teilnehmendenzahlen sind im Vergleich zum letzten Jahr rückläufig. Auffällig ist der Rückgang vor allem bei den jungen Neonazis, die sich teilweise kurzzeitig in neuen Gruppierungen organisiert hatten. Präsent waren »Der III.Weg«, »Die Heimat" und die NPD jeweils mit ihren Jugendorganisationen »Nationalrevolutionäre Jugend« (NRJ), »Junge Nationalisten« (JN) und »Nationale Jugend« (NJ). Auch die »Freien Sachsen«, »Miteinanderstadt Gera« sowie nicht-parteigebundene Kräfte aus der »Hammerskin Nation« (HSN) und dem »Blood & Honour« (B&H) Netzwerk waren vertreten. Wie bereits in den Vorjahren trat Neonazi-Kader Lutz Giesen (»Artgemeinschaft« und »Freie Sachsen«) als Anmelder auf. Reden hielten Sven Skoda und Edda Schmidt, beide »Die Heimat« und zum Abschluss spielte Philipp „Phil“ Neumann (»Die Heimat«) von der RechtsRock Band »Flak« auf der Gitarre.

Über 4000 Antifaschist*innen protestierten mit verschiedenen Aktionen gegen den geschichtsrevisionistischen Aufmarsch.